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<title>Informationen auf der Hauptseite</title>
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<description><![CDATA[<h1><strong>Gru&szlig;wort</strong></h1>
<p style="text-align: justify;"><br /><br /><img style="border: 0pt none; float: left; margin-left: 4px; margin-right: 4px;" src="http://istoriya.uz/uploads/posts/2009-05/1241900869_botschafter.jpg" alt="alt" width="200" height="301" />Dieses Jahr findet zum f&uuml;nften Mal die Projektwoche &ldquo;Geschichte und Identit&auml;t&rdquo; (12. bis 15. Mai 2009) statt. Den Organisatoren &ndash; dem <strong>Deutschen Akademischen Austauschdienst</strong>, dem <strong>Deutschen Volkshochschulverband (<em>dvv international</em>)</strong>, der <strong>Friedrich-Ebert-Stiftung</strong> und dem <strong>Goethe-Institut Taschkent</strong> &ndash; m&ouml;chte ich meinen ganz besonderen Dank aussprechen. Sie bringen einmal mehr deutsche und usbekische Wissenschaftler, Zeitzeugen, Studenten sowie ein breiteres interessiertes Publikum zusammen, um den Dialog &uuml;ber Geschichte und ihren Einfluss auf nationale, kulturelle und pers&ouml;nliche Identit&auml;ten fortzusetzen. Nicht umsonst ist &ldquo;Geschichte und Identit&auml;t&rdquo; zu einem festen Bestandteil des Taschkenter Veranstaltungskalenders geworden. <br /><br />Das Thema der Projektwoche lautet in diesem Jahr &ldquo;Usbekistan und Deutschland: 1919, 1929, 1939, 1949, 1979, 1989, 2009&rdquo;. Damit sind die letzten 90 Jahre umrissen &ndash; vom Jahr, in dem mit der Schlie&szlig;ung der Pariser Vorortvertr&auml;ge Mitteleuropa neu geordnet wurde und in dem zur gleichen Zeit Turkestan wie auch das gesamte ehemalige zaristische Russland von einem B&uuml;rgerkrieg und einem radikalen Umsturz der Verh&auml;ltnisse ersch&uuml;ttert wurde, bis hin zur unmittelbaren Gegenwart, in der Deutschland und Usbekistan auf Jahre politischer Unabh&auml;ngigkeit und staatlicher Einheit zur&uuml;ckblicken k&ouml;nnen, angesichts der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise aber zugleich vor neuen Herausforderungen stehen. <br /><br />Dieser Zeitraum, der den gr&ouml;&szlig;ten Teil des 20. Jahrhunderts mit all seinen Kataklysmen umfasst, ist f&uuml;r die Geschichtsforschung schier unersch&ouml;pflich. Mit ihrer Themensetzung haben die Organisatoren jedoch bewusst historische Wendepunkte herausgegriffen, die f&uuml;r Deutschland und Usbekistan von herausragender Bedeutung sind und f&uuml;r die allesamt das Jahr 2009 ein mehr oder weniger rundes Jubil&auml;um darstellt. F&uuml;r die Geschichte der Bundesrepublik als Staat sind es vor allem die Jahre 1949 und 1989, derer wir in diesem Jahr gedenken. W&auml;hrend vor 60 Jahren am 23. Mai 1949 mit der Verk&uuml;ndung des Grundgesetzes die Bundesrepublik gegr&uuml;ndet wurde, leitete vor 20 Jahren der Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 das Ende der Deutschen Teilung ein.<br /><br />Urspr&uuml;nglich als Provisorium intendiert, hat sich das Grundgesetz mit seinem klaren Bekenntnis zu den Menschenrechten und Grundfreiheiten, zur Demokratie, zum Sozialstaat und zum F&ouml;deralismus als stabiles Fundament erwiesen, das seit der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 die Grundlage f&uuml;r das Zusammenleben aller Menschen in Deutschland bildet. Die Geschichte der Bundesrepublik seit 1949 ist die Geschichte eines Neuanfangs nach der totalen milit&auml;rischen und moralischen Niederlage des Naziregimes, welches Europa seit 1939 mit Gewalt und Vernichtung &uuml;berzogen hatte. In den letzten 60 Jahren hat sich die Bundesrepublik zu einem friedliebenden, prosperierenden Staat in der Mitte Europas entwickelt, der besonders in den Jahren nach der Wiedervereinigung gelernt hat, seiner globalen Rolle gerecht zu werden. Der Blick auf das 20. Jahrhundert erinnert uns Deutsche immer wieder an die gro&szlig;e Verantwortung, die uns aus unserer Geschichte erw&auml;chst.<br /><br />Ich freue mich deshalb, dass wir im Rahmen der Projektwoche &bdquo;Geschichte und Identit&auml;t&ldquo; einmal mehr die Gelegenheit zur kritischen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und deren Durchdringung mit wissenschaftlichen Mitteln und pers&ouml;nlichen Erfahrungen haben.&nbsp; Ich w&uuml;nsche allen Teilnehmern anregende und vor allem fruchtbare Diskussionen.</p>
<div style="text-align: justify;"><br /></div>
<br /><strong>Matthias Meyer<br />Botschafter der Bundesrepublik Deutschland<br />in Usbekistan</strong>]]></description>
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<dc:creator>admin</dc:creator>
<pubDate>Fri, 08 May 2009 07:00:20 -0400</pubDate>
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